Aktion «Toter Winkel» an den Schulen der Gemeinde Glarus

Vom 12. bis 19. November 2018 führte die Kantonspolizei Glarus in Zusammenarbeit mit der Schulleitung Glarus, der ASTAG Sektion Glarus und der Lastwagenfahrschule Josef Landolt die Aktion «Toter Winkel» durch. 

Im praktischen Unterricht wurden rund 440 Schülerinnen und Schülern die toten Winkel anhand eines Lastwagens aufgezeigt. Jede Schülerin und jeder Schüler durfte sich in den Lastwagen setzen und so erleben, was ein Chauffeur sieht bzw. eben nicht sieht. Die toten Winkel wurden rund das Fahrzeug abgesteckt, um diese auch zu visualisieren. Durch die Instruktion wurde den Teilnehmenden klar, weshalb man stets Blickkontakt zum Fahrzeugführer halten sollte und weshalb ein grösserer seitlicher Abstand zum Fahrzeug wichtig ist. Weiter zeigte sich, dass man zur eigenen Sicherheit jeweils mit ausreichend Abstand hinter einem Lastwagen anhalten sollte. Die Lastwagen werden immer moderner, verfügen über immer mehr Aussenspiegel und Kameras, dennoch bleibt der Chauffeur gefordert. Mit zwei Augen gleichzeitig alles überblicken zu können, ist unmöglich. Entsprechend wichtig ist es, dass alle Verkehrsteilnehmenden gegenseitig achtgeben und sich nicht unnötig in Gefahr begeben. Tote Winkel gibt es nicht nur bei Lastwagen, sondern auch bei Bussen, grossen Lieferwagen und Personenwagen. Die Akteure der Aktion «Toter Winkel» hoffen, mit der Aktion Unfälle zwischen Fussgängern, Velofahrern und Lastwagen verhindern zu können und somit unnötiges Leid zu vermeiden.

Quelle: Glarus 24

Schüler lernen den toten Winkel kennen

Im Straßenverkehr  verbergen sich viele Gefahren, welche nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. Ein gutes Beispiel ist der Tote Winkel. Vor allem Kinder kennen die Gefahr noch nicht, deshalb ist die Prävention in diesem Bereich sehr wichtig. Die Fahrschule Landolt organisiert deshalb jedes Jahr gemeinsam mit der Kantonspolizei Glarus und der ASTAG zusammen 4 Tage an denen die Kinder auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden.

Hier das Video von TV Südostschweiz:

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Toter Winkel
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Neue Ausbildung: Fahrunterricht für Menschen mit Behinderung

Seit dem Jahr 2016 darf die Fahrschule Landolt zusätzlich auch Menschen mit einer Behinderung ausbilden. Weiter Informationen finden Sie direkt auf der Webseite der Stiftung Cerebral. (www.cerebral.ch)

Anhebung der Leistungsgrenze der Motorrad-Kategorie A von 25 auf 35 kW per 01. April 2016

Der Bundesrat hat eine Anpassung für die Motorradkategorie «A beschränkt» beschlossen. Mit dieser Kategorie dürfen neu Motorräder mit einer Motorleistung bis zu 35 kW gefahren werden. Das heisst, die Leistung bei der Motorrad-Kategorie «A beschränkt» zu erhöhen – von heute 25 auf 35 Kilowatt. Dies ist eine Anpassung an die Führerschein-Klasse A2, welche in Europa eingeführt wurde. Sie erfolgt aus praktischen und juristischen Gründen. Die Motorradindustrie hat die Produktion auf Einstiegsmodelle mit 35 kW Leistung verlegt, weshalb auf dem Markt keine neuen 25-kW-Maschinen mehr angeboten werden. Dies benachteiligt schweizerische Motorradfahrende gegenüber jenen aus den Nachbarländern. Eine Drosselung der Leistung der 35-kW-Motorräder durch die Importeure wäre technisch zwar denkbar, rechtlich hingegen unzulässig. Dies würde gegen die künftige «Antitampering»-Gesetzgebung verstossen, welche besagt, dass an genehmigten Fahrzeugtypen keine Änderungen mehr bezüglich Motorleistung, Verbrauch, Abgasverhalten etc. vorgenommen werden dürfen.

Die beschlossenen Anpassungen erfolgen auf dem Verordnungsweg.
Sie treten am 1. April 2016 in Kraft.

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(Quelle: Straßenverkehrs- und Schifffahrtsamt Kanton GL)

Neuer Internet Auftritt!

Seit dem 1. September ist die Fahrschule Josef Landolt mit einem neuen Internetauftritt online!